| Schallschutz FAQ |
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Was ist der Unterschied zwischen Dämpfung und Dämmung?
Was ist beim Thema "Brandschutz" zu beachten?
Welches Material eignet sich für welchen Anwendungsfall?
Gibt es ein Material, das gleichzeitig schalldämpfend und wärmedämmend ist?
Welche Dicke sollen die Schaumstoffplatten am besten haben?
Soll der komplette Raum ausgekleidet werden?
Wie werden die Platten an Wand und Decke befestigt?
Was ist der Unterschied zwischen Dämpfung und Dämmung?Wie können wir Lärm bekämpfen? Wir können ihn (ein)dämmen!
Bei der Dämmung wird der Schall nur durch Reflexionen in andere Richtungen umgelenkt, und so die Schallintensität in der Ausbreitungsrichtung vermindert.
Bei der Dämpfung wird ein Teil der Schallschwingungen in Wärme umgewandelt und geht somit "verloren".
Weitere Begriffe zum Verständnis: Körperschall ist der Schall, der sich an einem festen Medium oder an dessen Oberfläche ausbreitet. Körperschalldämpfung verhindert die Umwandlung von Körperschall in Luftschall durch Energieumwandlung beim Durchdringen homogener Beläge, die mit dem Körper verklebt oder verbunden sind. Körperschalldämmung verhindert die Ausbreitung von Körperschall durch Reflexion an einer elastischen Schicht. Luftschall ist der Schall, der sich als Schallwellen in der Luft ausbreitet. Luftschalldämmung verhindert den Durchgang von Schall durch trennende Flächen, üblicherweise mittels schwerer, möglichst biegeweicher Materialien. Luftschalldämpfung erfolgt durch Absorption / Schallschluckung von Schallenergie in Absorbermaterialien, insbesondere in solchen mit großer, poröser Oberfläche, in die der Schall eindringen kann. Dadurch geraten die Luftmoleküle in den Poren in Schwingung, durch Reibungsverluste an den Porenwänden wird Schallenergie in Wärme umgewandelt.
Schallabsorber
Was ist beim Thema "Brandschutz" zu beachten?Für die Sicherheit von Gebäuden im Brandfall werden an Bausstoffe oftmals brandtechnische Anforderungen gestellt - insbesondere wenn es um öffentliche Gebäude oder staatliche Einrichtungen geht.
Unter anderem werden folgende Klassifizierungen unterschieden: Baustoffklasse B1: Hierzu zählen Materialien, die nach DIN 4102 als schwer entflammbar bzw. selbstverlöschend gelten und damit für den Einsatz in Gebäuden geeignet sind. Folgende unserer Produkte erfüllen die Baustoffklasse B1 (in nicht selbstklebender Ausführung)
Hinweis: Baustoffklasse B2: Hierzu zählen Materialien, die nach DIN 4102 als normalentflammbar gelten und ebenfalls für den Einsatz in Gebäuden zulässig sind.
Generell gilt jedoch:
Welches Material eignet sich für welchen Anwendungsfall?Wir haben unterschiedliche Schaumstoffarten zur Lärmbekämpfung für Sie im Programm. Hierzu gehören:
Jedes dieser Materialien hat seine speziellen Eigenschaften, wodurch es für bestimmte Bereiche besser bzw. schlechter geeignet ist.
PUR-Schaumstoffe
Folgende PUR-Schaumstoffe haben wir im Programm:
PE-Schaumstoffe
Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise:
Melaminharz-Schaumstoffe (Basotect) Folgende Produkte bieten wir auf Melaminharzbasis an:
Ob glatte Akustikplatten (soni PROTECT / soni PROTECT F) oder Akustikelemente (soni TRAPEZ) - je nach Einsatzort kann durch die Anbringung dieser Produkte auch ein optisches Highlight in den Räumen gesetzt werden. Anwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise:
Bitumenschwerfolien Anwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise:
Gibt es ein Material, das gleichzeitig schalldämpfend und wärmedämmend ist?Ja, unsere Melaminschaumprodukte erfüllen beides: Sie sind hoch schallabsorbierend und haben zudem noch die Eigenschaft wärmedämmend zu sein, vergleichsweise so gut wie Styropor.
Welche Dicke sollen die Schaumstoffplatten am besten haben?Prinzipiell gilt: je dicker der Schaumstoff, desto besser ist die Schallabsorption.Sind es vor allem mittlere oder höheren Frequenzen, die von der Lärmquelle ausgehen, genügen im Normalfall schon 30mm um den Schall mit einem sehr guten Ergebnis zu bedämpfen. Bei tieferen Frequenzen (Basstöne), sind 50mm empfehlenswerter. Es gilt: je tiefer die Frequenzen, umso dicker sollten die Akustikplatten sein. Als weitere Grundregel gilt: Je höher die Räume sind, umso dicker sollten die Akustikplatten sein. Zur Lärmdämpfung in einer Produktionshalle empfehlen wir beispielsweise Akustikplatten in eine Dicke von 50mm.
Soll der komplette Raum ausgekleidet werden?Prinzipiell gilt: Je mehr Fläche von Wänden und Decke mit Schallschutzprodukten verkleidet wird, desto weniger Schall kann reflektiert werden.Eine 100%-Verkleidung ist allerdings nur in den seltensten Fällen notwendig und auch wünschenswert. Da in diesem Fall kein natürlicher Hall mehr vorhanden wäre, entstände ein unangenehmes Taubheitsgefühl. Um ein wirklich gutes Ergebnis zu erzielen genügt es oftmals, ca. 40 - 50% der Wand- und Deckenfläche mit Schallschutzprodukten zu verkleiden.
Wie werden die Akustikplatten an Wand und Decke befestigt?Zur Befestigung der Akustikplatten empfehlen wir unseren Klebstoff soniflex Spezial-Kleber.Alternativ können die Akustikplatten mittels soni Befestigungsset mechanisch befestigt werden. Zur Abhängung von Schaumstoff-Baffel von der Decke eignen sich Schaumstoff-Spiralen. Diese werden einfach in die Akustikplatten gedreht und an Haken aufgehängt. Die meisten unserer Schallschutzprodukte bieten wir bereits mit einer selbstklebend ausgerüsteten Rückseite an. Diese dient jedoch im Wesentlichen als Montagehilfe. Bei vertikaler oder Über-Kopf-Verklebung dieser Schallschutzprodukte ist eine zusätzliche mechanische Befestigung erforderlich. Bei den Schwerfolien soni HEAVY und soni HEAVY ALU hat die Selbstklebeausrüstung zudem die Aufgabe, Träger und Bitumenschwerfolie flächig zu verbinden, damit die angestrebte Bedämpfung zustande kommt.
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